Anlässlich der gestrigen Unterrichtung der Landesregierung zum staatlichen Hochbau im Landtag Mecklenburg-Vorpommern hebt die SPD-Fraktion die kontinuierlich hohen Investitionen des Landes in öffentliche Infrastruktur hervor. Bereits seit Jahren habe Mecklenburg-Vorpommern gezielt und umfassend in zentrale Bereiche wie Bildung, Sicherheit und Gesundheit investiert.
„Die Menschen erwarten zu Recht, dass sie sich auf den Staat verlassen können. Sie erwarten, dass die Polizei, die sie schützen soll, gut ausgestattet ist. Sie erwarten, dass Bildungseinrichtungen modern sind und nicht auseinanderfallen. Und sie erwarten natürlich auch, dass es ein breites Kulturangebot gibt. Ein leistungsfähiger Staat braucht moderne Gebäude und funktionierende Infrastruktur. Deswegen ist es gut, dass das Land seit Jahren konsequent in seine Infrastruktur investiert – in Schulen, Universitäten, Polizei, Kulturstätten und Justiz“, erklärt der finanzpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Tilo Gundlack.
Zwischen 2022 und 2026 wurden mehr als 800 Baumaßnahmen mit einem Gesamtvolumen von rund 2,7 Milliarden Euro bearbeitet. Gleichzeitig wurden die investiven Bauausgaben des Landes im Vergleich zur vorherigen Legislaturperiode um rund 60 Prozent gesteigert, während die Mittel für Bauunterhaltung um etwa 50 Prozent erhöht wurden. Derzeit befinden sich über 300 Projekte in der Bauausführung.
„Wir reden hier nicht über Ankündigungen, sondern über konkrete Projekte im ganzen Land – von modernen Unikliniken über sanierte Kulturgebäude bis hin zu neuen Polizeidienststellen. Genau das ist der richtige Weg und den wollen wir auch in den kommenden Jahren weitergehen “, so Gundlack weiter.
Zu den bedeutenden Projekten zählen unter anderem das Staatliches Museum Schwerin, die Universitätsmedizin Rostock, die Universitätsmedizin Greifswald sowie der Neubau des Polizeizentrums Neubrandenburg sowie gleich sieben neue Polizeireviere. Zudem werden mehrere Justizgebäude wie dem Amtsgericht Bergen auf Rügen gebaut.
