Heute hat Wissenschaftsministerin Bettina Martin im Rahmen einer Pressekonferenz angekündigt, dass die Uni Mensa in der Rostocker Südstadt neu gebaut wird. Insgesamt 23 Millionen Euro wird das Land dem Studierendenwerk Rostock-Wismar bereitstellen. Der Bau stammt aus den 90er-Jahren und weist mittlerweile Mängel in der Spültechnik und weiteren Bereichen auf.
„Der Neubau der Uni-Mensa ist eine ganz wichtige Nachricht für die Studierenden und den gesamten Hochschulstandort Rostock. Die bisherige Mensa kann aufgrund der über die Jahre entstandenen Mängel nicht weiter betrieben werden. Es ist gut, dass die Studierenden und Beschäftigten in Rostock Klarheit haben, wie es weitergeht“, sagt SPD-Fraktionsvorsitzender und Rostocker Abgeordneter Julian Barlen.
Während der anstehenden Bauarbeiten soll eine Container-Interims-Mensa auf dem Parkplatz südlich der Albert-Einstein-Straße eingerichtet werden. Die neue Mensa soll nach Fertigstellung der Bauarbeiten 2.200 Essen täglich ausgegeben werden können.
„Eine moderne Mensa ist ganz wichtig für Studierende. Die Lebensmittelpreise sind in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegen. Umso wichtiger ist es, dass Studierende und Beschäftigte die Möglichkeit haben, jeden Tag ein frisches und gesundes Essen zu bezahlbaren Preisen zu bekommen“, ergänzt Dirk Stamer, hochschulpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.
Die Mittel für den Neubau sollen aus dem MV-Plan 2035 kommen. Mit diesem Plan wird das Sondervermögen des Bundes umgesetzt. Für dieses Sondervermögen hatte sich allen voran Manuela Schwesig bei den Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und CDU auf Bundesebene eingesetzt.
„Das Sondervermögen ist ein echter Segen für unser Land. Es gibt uns die Möglichkeit, jetzt umfangreich in die Modernisierung unseres Landes zu investieren. Genau diese Investitionen sind wichtig, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln und uns langfristig einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Während die AfD das Sondervermögen ablehnt und unsere Schulen, Unis, Straßen und Schienen kaputtsparen möchte, handeln wir jetzt für eine gute Zukunft Mecklenburg-Vorpommerns“, sagt Barlen.
