Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
03. Dezember 2013

Weg von der Kleinstaaterei im Bildungsbereich

 Andreas Butzki: Änderung des Lehrerbildungsgesetzes entspricht Erfordernissen der nächsten Jahre

Der Bildungsausschuss des Landtages hat heute abschließend über die geplante Änderung des Lehrerbildungsgesetzes beraten. Hierzu erklärt der schulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Andreas Butzki:

„Mit dem neuen Gesetz werden klare und verbindliche Regelungen für die Erlangung einer Lehramtsbefähigung und die Qualifizierung der Seiteneinsteigerinnen und -einsteiger geschaffen.

So wird Mecklenburg-Vorpommern zukünftig die Abschlüsse anderer Bundesländer vorbehaltlos anerkennen und damit Schluss mit der Kleinstaaterei im Bildungsbereich machen. Zudem begrüßt die SPD-Fraktion ausdrücklich, dass nun auch die Lehrerausbildung nach DDR-Recht anerkannt werden kann, die bisher nicht geregelt war. Diese Lehrkräfte werden damit künftig endlich genauso bezahlt wie ihre Kolleginnen und Kollegen.

Durch die geplante Gesetzesänderung wird darüber hinaus die Fort- und Weiterbildung der Seiteneinsteigerinnen und -einsteiger mit zusätzlichen Mitteln im Rahmen der Bildungsoffensive M-V verbessert. So erhöhen wir die Qualifikation der Seiteneinsteiger und geben ihnen die Möglichkeit, eine Lehrbefähigung im Wege der Bewährung zu erwerben.

Dabei wird über die Einstellung der Seiteneinsteiger die Schule vor Ort entscheiden. Damit erhalten die Schulleitungen, die die Arbeit der Seiteneinsteiger am besten einschätzen können, größeres Gewicht.

Die Änderung des Lehrerbildungsgesetzes ist sinnvoll und entspricht den bildungspolitischen Erfordernissen der nächsten Jahre."

 

 

Kontakt
  • stellv. Fraktionsvorsitzender
  • Sprecher für Schulpolitik/Berufliche Bildung
  • Agrarausschuss, Bildungsausschuss