Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
08. Dezember 2016

Wichtige Arbeit der Schulsozialarbeit bleibt gesichert

Christian Brade: Koalition legt guten und pragmatischen Lösungsvorschlag auf den Tisch

Der Landtag debattierte heute über das Thema Schulsozialarbeit. Mit einem mehrheitlich beschlossenen Antrag haben die Koalitionsfraktionen von SPD und CDU ihren Willen deutlich gemacht, die Schulsozialarbeit weitzuführen, auch wenn sie nicht mehr anteilig aus Mitteln des Bildungs- und Teilhabepakets finanziert werden kann. Für die SPD-Landtagsfraktion erklärte der jugendpolitische Sprecher, Christian Brade:

„Die Schulsozialarbeit ist für die schulische Arbeit und die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen im Land unverzichtbar. Moderne Bildung ist mehr als bloße Wissensvermittlung. Und dazu sind die engagierten Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter aus dem Schulalltag in unserem Land nicht wegzudenken. Deshalb sehen wir das Land in der Pflicht, die Kommunen dabei zu unterstützen, die Schulsozialarbeit fortzuführen.

Für die ESF-finanzierte Schulsozialarbeit gibt es eine klare Perspektive bis 2020. Selbst wenn die europäischen Mittel danach wegfallen sollten, wird es mit der jetzt ESF-finanzierten Schulsozialarbeit weitergehen. Das wurde im Koalitionsvertrag festgeschrieben.

Wir bekennen uns aber auch dazu, die Schulsozialarbeiterstellen, die aus Restmitteln des ‚Bildungs- und Teilhabepaketes‘ (BuT) von Landkreisen und kreisfreien Städten zeitlich befristet geschaffen wurden, fortzuführen. Dazu liegt nun eine gute und pragmatische Lösung auf dem Tisch. Zum einem besteht das Angebot im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, dass Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter in den pädagogischen Dienst mit sonderpädagogischer Aufgabenstellung wechseln können. Zum anderen sollen ungebundene Mittel aus dem Landeshaushalt bereitgestellt werden, um den Kommunen dabei zu helfen, die wichtige Arbeit der Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter im Sinne unserer Kinder und Jugendlichen im Land fortzusetzen.“

  • Sprecher für Arbeitsmarktpolitik
  • Petitionsausschuss, Sozialausschuss