Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
13. September 2016

Zahl der Langzeitarbeitslosen seit 2014 um acht Prozent zurückgegangen

Martina Tegtmeier: Vor allem für Familien mit Kindern müssen Möglichkeiten für Erwerbsarbeit geschaffen werden

Zu den Forderungen des Erwerbslosenbeirates Mecklenburg-Vorpommern erklärt die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Martina Tegtmeier:

„An unserem Ziel, für gute Arbeit im Land zu sorgen, werden wir auch in der kommenden Legislaturperiode kontinuierlich festhalten. Unser Schwerpunkt liegt dabei insbesondere auf der Integration in den ersten Arbeitsmarkt. Das Land ist bei diesem Vorhaben auf Kurs, wie die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt zeigt.

Gerade für Familien mit Kindern ist es wichtig, Möglichkeiten der Erwerbsarbeit für die Eltern zu schaffen und auch zu nutzen. Mit Projekten wie „AQuA“ oder dem Familiencoach haben wir in diesem Bereich gute Erfahrungen gemacht. In der Altersgruppe zwischen 25 und 55 Jahren ist die Zahl der langzeitarbeitslosen, erwerbsfähigen Leistungsbezieher zwischen April 2014 und April 2016 um acht Prozent zurückgegangen, wie die Antwort der Landesregierung auf eine kleine Anfrage der LINKEN zeigt.

Den Passiv-Aktiv-Transfer sehe ich für bestimmte Zielgruppen als durchaus sinnvoll an. Ein Landesprogramm zur Erprobung halte ich aber für verzichtbar. Vielmehr ist es notwendig, dass der Bund an dieser Stelle ein deutlich stärkeres Engagement zeigt.“

Themen: #Soziales #Arbeit
  • stellv. Fraktionsvorsitzende
  • Sprecherin für Innenpolitik, Kommunalpolitik, Gleichstellungspolitik
  • Innen- und Europaausschuss, Sozialausschuss