Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
10. Oktober 2013

Aidsprävention und -hilfe muss unvermindert fortgesetzt werden

Julian Barlen: Aids-Hilfe Westmecklenburg leistet seit 20 Jahren erstklassige Hilfe für Infizierte und Nichtinfizierte

Anlässlich der heutigen Jubiläumsveranstaltung zum 20-jährigen Bestehen der Aids-Hilfe Westmecklenburg erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern, Julian Barlen:

„Die Aids-Hilfe Westmecklenburg ist seit 20 Jahren ein sehr gutes Beispiel für hervorragende Arbeit im Bereich der HIV- und Aidsberatung sowie der Sexualaufklärung und Suchtbekämpfung durch viele professionell und ehrenamtlich Engagierte. Betroffene und deren Angehörige finden in den Beratungsstellen erstklassige Hilfe, um das Leben mit der Krankheit besser gestalten zu können. Aber auch für Nichtinfizierte besitzt die Aidshilfe nicht zuletzt wegen der vielen Präventionsangebote einen großen Wert. Das verdient höchste Anerkennung.

Die Zahl der Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern ist im Bundesvergleich auf einem niedrigen Niveau. Das liegt neben der Bevölkerungsstruktur in M-V insbesondere an der sehr guten Aufklärungs- und Präventionsarbeit der Aidsberatungsstellen und -hilfen im ganzen Land. Dennoch besteht weiterhin Handlungsbedarf, denn die Krankheit selber ist – trotz moderner Therapien – nach wie vor nicht heilbar. Deshalb ist neben der wertvollen und aufrüttelnden Arbeit der Aids-Hilfe auch das Engagement des Landes auf diesem Gebiet weiterhin nicht nur wünschenswert, sondern auch dringend erforderlich.

Gegenwärtig fördert das Land kommunale Träger zur Bekämpfung von Aids mit rund 60.000 Euro und freie Träger mit rund 310.000 Euro. Ich setze mich im Rahmen der laufenden Beratungen zum Landeshaushalt 2014/2015 dafür ein, dass wir diese wichtige Arbeit in unverändertem Maße weiterhin fördern.“

Kontakt
  • Sprecher für Gesundheitspolitik, Strategien gegen Rechtsextremismus