SPD Landtagsfraktion Mecklenburg Vorpommern

Der 27. Januar ist der internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Am 27. Januar 1945 wurde das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau befreit. Der zweite Weltkrieg sollte wenige Wochen später sein Ende finden. Bis heute steht das Vernichtungslager Auschwitz für den grausamen Schrecken aller Todeslager und die menschenverachtenden Verbrechen der Nazis.

„Wir dürfen dieses dunkelste Kapitel niemals vergessen. Nur, wenn wir uns an diese schrecklichen Verbrechen erinnern, können wir einen Beitrag dazu leisten, dass so etwas nicht noch einmal geschieht“, sagt Julian Barlen, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern. 

Er betont die Bedeutung der Erinnerungskultur und wie wichtig es ist, diese aufrechtzuerhalten: „Die Zahl der Zeitzeugen aus jener Zeit wird immer geringer. Dabei ist das Erinnern nicht nur eine moralische Verpflichtung, sondern auch ein notwendiger Schutz für unsere Demokratie. Deshalb gedenken wir heute im Landtag der vielen Opfer des Holocaust.“

Zudem verweist Barlen auf zentrale Maßnahmen, die die MV-Koalition zum Erhalt der Erinnerungskultur und auch zum Schutz jüdischen Lebens ergriffen hat. „Wir haben die Verfassung geändert und somit den Schutz jüdischen Lebens und die Förderung der jüdischen Kultur zum Staatsziel erklärt. Zudem wurde ein Aktionsplan gegen Antisemitismus entwickelt und die Mittel für die Gedenkstättenfahrten im aktuellen Doppelhaushalt weiter erhöht. Jede Schülerin, jeder Schüler sollte die Möglichkeit erhalten, sich mit dieser Schreckensherrschaft und dem damit verbundenen Leid aktiv auseinandersetzen zu können.“

In diesem Zusammenhang kritisiert Barlen die AfD-Fraktion, die im Rahmen der vergangenen Haushaltsverhandlungen die Mittel der Gedenkstättenfahrten komplett streichen wollte. „Die AfD ist gegen eine Kultur der Erinnerung, Mahnung und Verantwortung. Die AfD ist dagegen, dass sich junge Menschen mit diesen schrecklichen Verbrechen auseinandersetzen können. Das lässt unglaublich tief blicken und sagt viel über das Verhältnis der AfD zum Nationalsozialismus auf.“

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