Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
08. Februar 2021

Beschäftigte in MV-Kliniken verdienen gerechte Verteilung einer neuen Corona-Prämie

Die Corona-Prämien für Krankenhäuser stehen seit der ersten Runde stark in der Kritik. Viele Beschäftigte in MV gingen komplett leer aus. Nun berät das Bundeskabinett eine zweite Runde. Wichtig sei, dass die Prämien – anders als beim ersten Durchlauf – auch tatsächlich alle Krankenhäuser und Beschäftigten erreichten, mahnt der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Julian Barlen:

„Alle Beschäftigten im Krankenhaus – von der Reinigungskraft über das Pflegepersonal bis hin zum Arzt – leisten nicht zuletzt in der Corona-Pandemie eine herausragende Arbeit. Dieses Engagement muss tagtäglich durch Respekt, gute Arbeitsbedingungen und anständige Löhne anerkannt werden.

Eine weitere Corona-Prämie für Krankenhausbeschäftigte ist gut und richtig. Die neue Corona-Prämie muss aber gerechter verteilt werden als die Prämie während der ersten Corona-Welle. Auch die Krankenhausbeschäftigten in Mecklenburg-Vorpommern müssen davon profitieren. Damals war das Aufkommen an Patientinnen und Patienten deutschlandweit sehr unterschiedlich, was dazu führte, dass die Beschäftigten hier im Land weitgehend leer ausgingen.

In der aktuellen Welle sind hingegen überall viele Fälle in Behandlung und die Krankenhausbeschäftigten sind überall gefordert. Deshalb muss das neue Angebot des Bundes auch überall ankommen.

Wenn die Verteilung wieder genauso wie 2020 erfolgt, wird das Klinikpersonal in MV ein zweites Mal bestraft, weil viele trotz großen Engagements und monatelanger Arbeit in einer Ausnahmesituation erneut leer ausgehen. Das darf nicht sein! Die Beschäftigten in den Kliniken in MV verdienen eine gerechte Verteilung der Prämien.“
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  • Sprecher für Gesundheitspolitik, Strategien gegen Rechtsextremismus