Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
08. Januar 2015

Bundesgesetz zur Einführung einer Chipkarte für Asylsuchende muss zügig kommen

Julian Barlen: Vorteile der Krankenkassenkarte für Flüchtlinge auch in Mecklenburg-Vorpommern nutzen

Anlässlich der Meldung, dass Bund und Länder derzeit die bundesweite Einführung einer Krankenkassenkarte für Asylsuchende prüfen, erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Julian Barlen:

„Die SPD-Fraktion ist nach wie vor überzeugt, dass eine Krankenkassenkarte den Flüchtlingen hilft und die Sozialbehörden entlastet. Asylsuchende könnten im Krankheitsfall dann direkt zum Arzt gehen und bräuchten nicht den Umweg über die Sozialbehörde nehmen. Auch könnten die Ärzte die erbrachten Leistungen einfacher abrechnen. Die Chipkarte würde damit nicht nur den Asylsuchenden helfen, sondern auch Behörden und Ärzte entlasten. Das ist bei der aktuellen Flüchtlingssituation und dem Ziel nach mehr dezentraler Unterbringung dringend erforderlich.

Deshalb begrüßen wir die Überlegungen des Bundesgesundheitsministeriums, eine bundesweit einheitliche Regelung für die Einführung einer Chipkarte zu schaffen. Die Länder Bremen und Hamburg haben es vor gemacht, dass eine Chipkarte in aller Hinsicht vorteilhaft ist. Wir hoffen daher, dass die Bundesinitiative zügig gelingt, damit auch Flächenländer diesen guten Beispielen folgen können. Hierzu sind aber auch alle Beteiligten in Mecklenburg-Vorpommern aufgerufen, diesen Prozess konstruktiv zu begleiten. Wir wollen, dass auch Mecklenburg-Vorpommern von einer Krankenkassenkarte für Asylsuchende profitiert."

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