Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
16. Juni 2020

Corona-App hilft Infektionsketten zu durchbrechen

Julian Barlen: App ersetzt nicht Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen

Seit dem heutigen Dienstag steht die Corona-Warn-App des Robert-Koch-Instituts zum Download bereit. Nach einem halben Jahr der Pandemie gilt diese App als gute Möglichkeit, Infektionsketten nachzuverfolgen und eine zweite Infektionswelle zu verhindern. Den klassischen Hygiene-Dreiklang „Hände waschen, Hust-/Niesetikette, Mund-Nasenschutz“ kann die App allerdings nicht ersetzen.

Dazu Julian Barlen, gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern: „Die Corona-App sollten möglichst alle nutzen. Unser Ziel muss sein, dass viele nun freiwillig – also auch ohne staatliche Sanktionen oder exklusive Vorteile – weiterhin Einsicht in die Notwendigkeit haben und sich beteiligen.

Die längere Entwicklung hat sich angesichts der im Ergebnis einhellig sehr positiven Einschätzungen der Datenschützer letztlich aber wirklich gelohnt. Dieses Experten-Urteil sorgt nämlich für das existenziell nötige Vertrauen, so dass die Warn-Anwendung nun möglichst oft genutzt wird.

Die App ist ein weiterer Baustein, mit den Auswirkungen von Corona besser umgehen und Infektionsketten nachverfolgen und durchbrechen zu können - anonym und dezentral. Die App ersetzt natürlich keinerlei Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen. Gerade an Orten, wo viele einander unbekannte Menschen aufeinander treffen, sind Abstand und Mundschutz weiter die Mittel der Wahl. Die App hilft uns aber, sehr schnell auf lokale Infektionen zu reagieren und einen Verlust der Kontrolle über die Ausbreitung zu verhindern."
  • Sprecher für Gesundheitspolitik, Strategien gegen Rechtsextremismus