Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
17. Dezember 2012

Der Storch landet wieder öfter in Mecklenburg-Vorpommern

Ralf Mucha: Gute Betreuungsangebote und gute Arbeitsplätze stützen Familiengründung

Zu den Ergebnissen der Studie „(Keine) Lust auf Kinder“ des Bundesinstitutes für Bevölkerungsforschung erklärt der familienpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Ralf Mucha:

„Die Bemühungen der SPD-geführten Landesregierung, die Vereinbarkeit von Familie, Kindern und Beruf etwa durch bessere Kindertagesbetreuung zu verbessern, tragen Früchte. Die Geburtenziffern für die Landkreise in Mecklenburg-Vorpommern zeigen, dass die Initiative ‚Kinderland M-V’ nicht nur ein Wahlversprechen ist, sondern junge Menschen im Land auch wirklich die Möglichkeit haben, eine Familie zu gründen. So schafft es der Landkreis Demmin mit einer Geburtenziffer von 1,59 Kindern pro Frau deutschlandweit auf den hervorragenden Platz 3.

Die Studie des Bundesinstitutes für Bevölkerungsforschung zeigt aber auch, dass gute Kinderbetreuung allein nicht ausreicht. Junge Menschen, die eine Familie gründen wollen, benötigen auch gute Arbeitsplätze, die ihnen diese Familiengründung ermöglichen. Hier zeigt sich ein deutliches Ost-West-Gefälle im Land. Wer als Arbeitgeber an seine Arbeitnehmer und Kunden der Zukunft denkt, erleichtert schon heute durch gute Löhne und faire Arbeitsbedingungen seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Familiengründung.

Meine Fraktion wird durch die Studie in ihren Bemühungen für eine bessere Kindertagesbetreuung im Land gestärkt. Die Geburtenrate im Land lag nach unseren Berechnungen 2010 mit 47,7 Geburten je 1.000 Frauen im gebärfähigen Alter z.B. deutlich über den Zahlen von Schleswig-Holstein, die lediglich auf 42,5 Geburten je 1.000 Frauen kamen. Während Schleswig-Holstein damit die Geburtenrate von 2004 gehalten hat, hat sie sich in M-V von 36,3 Geburten je 1.000 Frauen seit 2004 deutlich verbessert mit einem beachtlichen Plus von 31 Prozent. Dies ist ein deutliches Zeichen für die erfolgreiche Familien- und Arbeitsmarktpolitik der SPD-geführten Landesregierung.“

Erklärung:

Die Geburtenziffer gibt an, wie viele Kinder eine Frau durchschnittlich im Laufe ihres Lebens gebärt. Die Geburtenrate bezieht sich auf die Zahl der Geburten pro Jahr je 1.000 Frauen im gebärfähigen Alter.

 

Kontakt
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