Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
09. Juni 2016

Diabetes muss weiterhin engagiert bekämpft werden

Julian Barlen: Prävention und eine gute Versorgung von Diabetes-Patienten wird in Mecklenburg-Vorpommern immer wichtiger

Anlässlich der heutigen Landtagsdebatte zum Antrag der Koalitionsfraktionen „Früherkennung und Prävention von Diabetes weiter vorantreiben“ erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Julian Barlen:

„Prävention und eine gute Versorgung von Diabetes-Patienten wird in Mecklenburg-Vorpommern immer wichtiger. Im Jahr 2010 waren im Land knapp 130.000 Menschen erkrankt. Etwa die Hälfte der Betroffenen war über 65 Jahre alt. Mit Blick auf die demografische Entwicklung in M-V ist davon auszugehen, dass die Anzahl der an Diabetes erkrankenden Personen zunehmen wird.

Gerade der u. a. durch Übergewicht, Bewegungsmangel, falsche Ernährung und negativen Stress begünstigte Typ-2-Diabetes lässt sich durch einen geänderten Lebenswandel in seiner Ausbreitung gut bekämpfen. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es schon viele gute Präventionsansätze. Zum Beispiel zielen die Handlungsfelder im Landesaktionsplan für Gesundheitsförderung und Prävention auf eine positive Beeinflussung der Lebensweise von Menschen ab. Auch sind in diesem Zusammenhang die Aktivitäten des ‚Aktionsbündnisses Gesundheit‘, des ‚Diabetes-Innovationszentrums‘ in Karlsburg, der mobilen Diabetes-Beratung und die Möglichkeiten des Präventionsgesetzes zu nennen. Auch trägt die engagierte Arbeit des Vereins der Diabetologen Mecklenburg-Vorpommern dazu bei, die Versorgung zu verbessern.

An diese gute Arbeit muss angeknüpft werden. Hierbei geht es auch darum, bei der weiteren Umsetzung der vielfältigen Projekte und Kampagnen eine bessere Koordinierung im Sinne eines gesamtgesellschaftlichen Gesamtansatzes zu erreichen. Nicht zuletzt deshalb brauchen wir die weitere Debatte zum gesamtdeutschen Diabetes-Plan. Nur wenn Bundes- und Landespolitik sowie die Akteure im Gesundheitswesen gemeinsam handeln, werden wir Diabetes wirksam bekämpfen können.“

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