Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
06. März 2013

Diskussion über Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe zwingend notwendig

Ralf Mucha: Finanzierung des Landes steht auf stabilen Grundlagen

Zur aktuellen Diskussion über die Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe im Land erklärt der kinder- und jugendpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Ralf Mucha:

„Die Finanzierung der Kinder- und Jugendhilfe in Mecklenburg-Vorpommern steht seitens des Landes auf stabilen Grundlagen. Es ist bereits heute bekannt, dass der Tiefpunkt bei der Zahl der Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 26 in den Jahren 2017 und 2018 erreicht sein wird. Dann werden jeweils knapp über 201.000 Kinder und Jugendliche in unserem Land leben. Diese Zahl wird in den Folgejahren wieder leicht ansteigen. Damit ist auch die Entwicklung der Zuwendungen des Landes für die Kinder- und Jugendhilfe bekannt.

Kinder- und Jugendförderung ist aber keine alleinige Aufgabe des Landes. Auch die kommunale Ebene ist hier in einem erheblichen Maße gefordert. Wenn die neuen Kreistage aber entscheiden, die bisher vergleichsweise hohen Standards in den ehemals kreisfreien Städten nicht weiter finanzieren zu wollen, so sind Problemlagen wie die jetzigen kein Wunder.

Es ist wohlfeil, mit dem Verweis auf freiwillige Leistungen immer zuerst bei Kindern und Jugendlichen zu sparen, um dann im zweiten Schritt mehr Geld vom Land zu fordern. Was wir benötigen, ist nicht nur eine Diskussion über Geld, sondern eine intensive Diskussion über die künftigen und vor allem notwendigen Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe in Mecklenburg-Vorpommern. Diese Diskussion wird am besten vor Ort geführt, wo man die regionalen Besonderheiten und Bedürfnisse wesentlich besser kennt.“
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