SPD Landtagsfraktion Mecklenburg Vorpommern

Nachdem das Klinikum Südstadt Rostock und die Universitätsmedizin Rostock zuletzt ein gemeinsames Konzept für ein neues Eltern-Kind-Zentrum (ElKi) vorgestellt hatten, startet mit der Übergabe eines ersten Fördermittelbescheides nun die Umsetzungsphase. Insgesamt sind 100 Millionen Euro vorgesehen, um das gemeinsame Eltern-Kind-Zentrum Rostock so aufzustellen, dass Neugeborenen, Frühgeborenen und deren Müttern und Familien medizinisch und baulich die beste und modernste Versorgung geboten wird.

50 Millionen Euro, davon 30 Millionen aus Landesmitteln und 20 Millionen aus dem Stadthaushalt, werden am Klinikum Südstadt investiert. Weitere 50 Millionen Euro sind für die Modernisierung der Kinder und Jugendmedizin der Uni vorgesehen.

Heute wurde nun der Fördermittelbescheid in Höhe von 30 Millionen Euro für den Neubau des Eltern-Kind-Zentrums am Südstadt-Klinikum Rostock durch Gesundheitsministerin Stefanie Drese übergeben. Dazu erklärt der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern und Rostocker Landtagsabgeordnete Julian Barlen:

„Die Übergabe des Förderbescheids ist ein starkes Signal für Rostock und für ganz Mecklenburg-Vorpommern. Mit dem gemeinsamen Eltern-Kind-Zentrum von Klinikum Südstadt und Universitätsmedizin wird die medizinische Versorgung von Kindern, Müttern und Familien auf ein neues Niveau gehoben. Das ist eine Investition in Sicherheit, Qualität und Zukunft – gerade in sensiblen Lebensphasen, in denen bestmögliche medizinische Betreuung entscheidend ist.“

Barlen betont zudem die Bedeutung des Projekts für den Gesundheitsstandort Rostock und das Land insgesamt: „Mit dem ElKi übernehmen Südstadtklinik und Unimedizin eine zentrale Rolle in der Versorgung von Neugeborenen, Frühgeborenen und deren Familien. Mit dieser Förderung stärken wir nicht nur moderne Medizin, sondern auch den Versorgungsstandort, schaffen qualifizierte Arbeitsplätze und erhöhen die Attraktivität Rostocks als Gesundheitszentrum.“

Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Christine Klingohr, hebt die fachliche und strukturelle Bedeutung des Neubaus hervor: „Das neue Eltern-Kind-Zentrum schafft die Voraussetzungen für eine enge Verzahnung von Geburtshilfe, Neonatologie und Kinder- und Jugendmedizin. Genau diese interdisziplinären Strukturen sind entscheidend, um Familien eine sichere, wohnortnahe und hochwertige Versorgung zu bieten.“

Klingohr ergänzt: „Dass das Land hierfür 30 Millionen Euro bereitstellt, zeigt klar: Die Landesregierung setzt Prioritäten bei der Gesundheitsversorgung und investiert gezielt dort, wo Versorgungssicherheit und Qualität unmittelbar zusammenkommen.“

Die entsprechenden Mittel wurden in der letzten Sitzungswoche des Landtages 2025 im beschlossenen Doppelhaushalt eingeplant.

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