Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
30. November 2015

Gestiegene Infektionen: AIDS-Aufklärung weiterhin unerlässlich

Julian Barlen: Land stellt 370.000 Euro jährlich zur Bekämpfung von AIDS und sexuell übertragbaren Krankheiten zur Verfügung

Zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern, Julian Barlen:

„HIV-Infektionen und AIDS müssen nach wie vor ernst genommen werden. Die jüngsten Zahlen des Robert-Koch-Instituts zeigen für Mecklenburg-Vorpommern, dass sich die Zahl der Erstdiagnosen im vergangenen Jahr nochmals um rund 25 Prozent erhöhte. Schon im Jahr zuvor nahmen die gemeldeten Fälle von 27 auf 49 deutlich zu.

HIV-Infizierte können aufgrund des medizinischen Fortschritts heute lange mit der Immunschwächekrankheit leben. Allerdings beeinträchtigen die Therapien und Medikamente die Lebensqualität der betroffenen Menschen. HIV darf daher nicht unterschätzt werden.

Engagierte Beratungs- und Aufklärungsarbeit, wie sie bspw. in den Einrichtungen der Aidshilfe geleistet wird, ist weiterhin unverzichtbar. Dabei geht es nicht nur um Aufklärung über die Risiken der Infektion, sondern auch um den Abbau von Ängsten und Vorurteilen in der Gesellschaft. Nicht zuletzt deshalb fördert das Land mit jährlich rund 370.000 Euro freie und kommunale Träger zur Bekämpfung von AIDS und sexuell übertragbaren Krankheiten. Das wird auch im kommenden Doppelhaushalt unvermindert fortgesetzt.“

Themen: #Gesundheit
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  • Sprecher für Gesundheitspolitik, Strategien gegen Rechtsextremismus