Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
20. März 2013

Gute Kindertagesförderung ist aktive Familien- und Gleichstellungspolitik

Ralf Mucha: KiföG-Novelle bietet Chancengleichheit von Anfang an

Zur Einbringung des Gesetzentwurfes zur Novelle des Kindertagesförderungsgesetzes Mecklenburg-Vorpommern erklärt der jugend- und familienpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Ralf Mucha:

„Wer echte Chancengleichheit von Anfang an möchte, wer sich dafür einsetzt, dass Kindern in unserem Land unabhängig von ihrem Elternhaus die Welt offen steht, der kann der vorliegenden Novelle des Kindertagesförderungsgesetzes Mecklenburg-Vorpommern nur uneingeschränkt zustimmen. Seit 2006 hat die SPD-geführte Regierungskoalition die Ausgaben für Kindertagesförderung um 71 Prozent auf 159 Millionen Euro in diesem Jahr angehoben. Geld, das vor allem in die Steigerung der Qualität eines bedarfsgerechten Betreuungsangebotes investiert wird. Mit der Novelle werden wir in den kommenden Jahren noch mehr Mittel für gute Bildung von Anfang an einsetzen, bspw. bei der Absenkung der Fachkraft-Kind-Relation auf 1 zu 15 bis 2016.

Mecklenburg-Vorpommern befindet sich bundesweit auf einem Spitzenplatz bei der Kinderbetreuung. Das ist gut für Kinder und Eltern und ein wesentlicher Grund dafür, dass die Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern in Mecklenburg-Vorpommern so niedrig sind. Gerade angesichts des morgigen Equal-Pay-Day gilt es hervorzuheben: gute Kinderbetreuung ist die Grundvoraussetzung, um Familie und Beruf zu vereinen. Eine gute Kindertagesförderung ist nicht nur Förderung von Kindern aus allen gesellschaftlichen Schichten. Es ist auch eine aktive Förderung insbesondere von Frauen und ist damit aktive Gleichstellungspolitik.“

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