Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
30. April 2014

Hoffnungsvolle Signale aus Berlin zur Sicherung der Hebammenversorgung

Julian Barlen: Bin zuversichtlich, dass ernsthaft an tragfähiger Lösung gearbeitet wird

Zu den heute von Bundesgesundheitsminister Gröhe vorgestellten Maßnahmen zur Sicherstellung der Hebammenversorgung erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Julian Barlen:

„Die vom Bundesgesundheitsminister vorlegten Punkte zur Sicherung der Hebammenversorgung sind ein gutes Signal an die Geburtshilfe. Demnach sollen u. a. die steigenden Kosten für die Berufshaftpflicht durch eine höhere Vergütung der Hebammen im Sinne eines Sicherstellungszuschlags aufgefangen werden. Auch sollen die in den vergangenen Jahren drastisch gestiegenen Versicherungsprämien begrenzt werden. Diese Maßnahmen machen Hoffnung, dass die Hebammen weiterhin ihre Tätigkeit ausüben können und damit die Geburtshilfe gesichert bleibt. Und es zeigt sich, dass sich die breite Solidaritätsunterstützung für die Hebammen auch aus Mecklenburg-Vorpommern gelohnt hat. Ob die geplanten Maßnahmen tatsächlich zum gewünschten Ergebnis führen, muss aber konsequent geprüft werden.

Für meine Fraktion steht fest, eine gute Hebammenversorgung braucht eine solide und faire Vergütung. Nur so ist eine flächendeckende und umfassende Geburtshilfe und damit eine echte Wahlfreiheit für werdende Mütter und Väter gewährleistet. Für die Menschen in unserem Land und insbesondere für das Wohl unserer Kinder ist die gesellschaftlich wertvolle Arbeit der Hebammen unverzichtbar."

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