Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
25. Mai 2016

Krebsregistrierungsgesetz wird Krebsforschung und damit Patientenwohl verbessern

Julian Barlen: Patientenvertreter sollen im Beirat zur Klinischen Krebsregistrierung vertreten sein

Anlässlich der heutigen öffentlichen Anhörung im Sozialausschuss des Landtags zum Krebsregistrierungsgesetz erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Julian Barlen:

„Heute herrschte große Einigkeit: Das Krebsregistrierungsgesetz wird langfristig die Krebs-Behandlung vieler Patienten verbessern. Mit der Zusammenführung der klinischen und epidemiologischen Krebsregistrierung wird die erforderliche Datengrundlage für die Krebsforschung deutlich effektiver nutzbar. Durch die stetige Evaluation von Krankheits- und Behandlungsverläufen kann die Krebsversorgung für den einzelnen Patienten optimiert werden.

Die Experten haben in der Anhörung konstruktive Hinweise gegeben, wie das Gesetz noch angepasst werden kann. Insbesondere der Vorschlag, dass Patientenvertreter im wissenschaftlichen Begleitbeirat zur Klinischen Krebsregistrierung vertreten sein müssen, ist sehr zu begrüßen. Dies wollen wir als SPD-Fraktion bei der abschließenden Beratung berücksichtigen.

Krebserkrankungen werden in Mecklenburg-Vorpommern derzeit auf verschiedenen Rechtsgrundlagen registriert. Es wird zwischen der klinischen und der epidemiologischen Krebsregistrierung unterschieden. Jetzt sollen die beiden Bereiche zusammengeführt werden. Das Krebsregistrierungsgesetz ist ein gutes Beispiel dafür, wie über einen breiten Dialog mit allen beteiligten Akteuren eine Regelung entsteht, die vielen an Krebs erkrankten Menschen helfen wird."

  • Sprecher für Gesundheitspolitik, Strategien gegen Rechtsextremismus