SPD Landtagsfraktion Mecklenburg Vorpommern

Anlässlich des heutigen Neujahrsempfangs der Rostock Port GmbH würdigt die SPD-Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern die erfolgreiche Entwicklung des Rostocker Hafens und hebt dessen zentrale Bedeutung für wirtschaftliches Wachstum, sichere Energieversorgung und die Energiewende hervor. Der Vorsitzende der SPD-Fraktion und Rostocker Landtagsabgeordnete Julian Barlen erklärt:

„Rostock Port zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial in unserem Hafen steckt. Trotz schwieriger gesamtwirtschaftlicher Lage wächst der Hafen, sichert tausende Arbeitsplätze und entwickelt sich zunehmend zum Energiehafen mit immer größerer internationaler Bedeutung.“

Besonders die Strategie Energiehafen Rostock biete enorme Chancen für Mecklenburg-Vorpommern:

„Mit der ab 2028 geplanten Produktion von grünem Wasserstoff auf dem Gelände des Steinkohlekraftwerks und geplanten Importen von grünen Wasserstoffderivaten aus z.B. Brasilien spielt der Rostocker Hafen eine zentrale Rolle für künftige industrielle Wertschöpfung im Land und dessen Weg zur Klimaneutralität bis 2045. Auch Unternehmen wie EEW, die hier Monopiles für Offshore-Windenergie fertigen, sind ein Schlüssel für das Gelingen der Energiewende und gleichzeitig Garant für wirtschaftliches Wachstum mit vielen gut bezahlten Arbeitsplätzen. Damit diese Entwicklung weitergehen kann, braucht es zusätzliche Flächen für weiteres Wachstum im Hafen“, so Barlen weiter. Seit längerer Zeit gibt es den Wunsch der Unternehmen im Rostocker Hafen, zusätzliche Flächen nutzen zu können.

Erst vor wenigen Wochen hat die SPD-Fraktion einen Antrag in den Landtag eingebracht, der eine bessere Finanzierung aller deutschen Seehäfen durch den Bund fordert. Der Antrag wurde vom Landtag mehrheitlich beschlossen.

„Rostock beweist, dass Investitionen in Seehäfen wirken. Während andere Häfen stagnieren, wächst Rostock und übernimmt systemrelevante Aufgaben für die Energieversorgung Deutschlands. Dieses Potenzial müssen wir konsequent nutzen – dafür braucht es deutlich mehr Unterstützung vom Bund. Wir fordern deshalb 500 Millionen Euro jährlich vom Bund für alle deutschen Seehäfen. Die Bundesregierung hat mehr Mittel versprochen und nun muss sie auch liefern“, ergänzt der hafenpolitische Sprecher, Tilo Gundlack.

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