Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
25. September 2013

Opfer von Gewalt erhalten weitere Hilfen

Martina Tegtmeier: Opferambulanzen werden auf finanziell solide Beine gestellt

Anlässlich der heutigen Auftaktberatungen im Sozialausschuss zum Einzelplan 10 des kommenden Doppelhaushalts erklärt die gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern, Martina Tegtmeier:

„Die für Opfer von Gewaltverbrechen wichtigen Opferambulanzen in Greifswald und Rostock sollen zukünftig mit insgesamt jährlich 60.000 Euro gefördert werden. Die Arbeit des bereits im Jahr 2009 ins Leben gerufenen Modellprojektes an den Rechtsmedizinischen Instituten der Hochschulen Rostock und Greifswald wird damit in langfristig tragfähige Strukturen überführt.

Unser Land ist mit den beiden Opferambulanzen bundesweit beispielhaft. Opfer von Gewaltverbrechen, die sich aus unterschiedlichen Gründen zunächst gegen eine Rechtsverfolgung entscheiden, haben in den Opferambulanzen die Möglichkeit, erlittene Verletzungen gerichtssicher dokumentieren und damit Beweise sichern zu lassen. Das erleichtert eine mögliche spätere straf- und zivilrechtliche Verfolgung der Täter. Von Gewalt betroffene Frauen und Männer kann ich nur ermuntern, dieses Angebot auch im eigenen Interesse anzunehmen.

Ich begrüße ausdrücklich, dass es Sozialministerium und Finanzministerium in den Verhandlungen über den Haushalt gelungen ist, die finanziellen Spielräume für dieses wichtige Projekt zu erschließen.“

  • Sprecherin für Innen- und Kommunalpolitik
  • Innenausschuss