Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
18. September 2015

SPD-Fraktion unterstützt einheimische Biobetriebe

Mehrere SPD-Abgeordnete nehmen an 8. Bio-Landpartie in Mecklenburg-Vorpommern teil

Mehrere SPD-Abgeordnete informieren sich anlässlich der am (morgigen) Sonnabend stattfindenden 8. Biolandpartie landesweit in Biobetrieben und Biohöfen. So wird die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Stefanie Drese das Gut Vorder Bollhagen besuchen. Der agrarpolitische Sprecher Thomas Krüger macht Station in Rühn beim Biohof Sander sowie bei den Güstrower Werkstätten in Werle und bei der Schafscheune Vietschow. Die umweltpolitische Sprecherin Katharina Feike informiert sich beim Kräutergarten Pommerland in Lassan-Pulow, beim Duft- und Tastgarten in Papendorf sowie bei der Inselkäserei Usedom in Wetzin.

„Neben den praktischen Erkenntnissen vor Ort wollen wir damit unsere Wertschätzung für die Leistungen der Biobetriebe im Land zum Ausdruck bringen“, verdeutlicht Thomas Krüger das Engagement der SPD-Fraktion. „Zugleich möchten wir dazu beitragen, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher vermehrt auf die Vielfalt von hochwertigen Bioprodukten aus unserem Bundesland aufmerksam gemacht werden. Vor diesem Hintergrund begrüßen wir ausdrücklich die Eröffnung der Milch- und Käsestraße. Dieser Zusammenschluss von 13 Höfen und Betrieben unter dem Dach des ‚Verbands für handwerkliche Milchverarbeitung e.V.‘ bündelt die Kräfte und verbessert die Vermarktungsmöglichkeiten der traditionell hergestellten Käseprodukte aus Kuh-, Ziegen- und Schafsmilch.“

Insgesamt sind in MV derzeit 1067 Betriebe der Land- und Ernährungswirtschaft entsprechend der EG-Ökoverordnung zertifiziert, davon bewirtschaften 809 landwirtschaftliche Unternehmen ca. 123.000 ha Landwirtschaftsfläche ökologisch (9,1%). Damit liegt MV weit über dem Bundesdurchschnitt von 6,3 Prozent.

Krüger: „Die SPD-Fraktion unterstützt den ökologischen Landbau. Ich hoffe, dass auch die Bereitschaft der Verbraucherinnen und Verbraucher weiter wächst, gerade für die den höchsten Standards entsprechenden Bioprodukte aus unserem Land faire Preise zu zahlen. Zudem appelliere ich an den Handel, entsprechende Mehrerlöse an die Erzeuger weiterzugeben.“

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