Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
10. März 2016

Spitzenposition im Ökolandbau festigen

Thomas Krüger: Nicht auf Erfolgen ausruhen, sondern marktgerecht wachsen

Der Landtag hat sich heute auf Antrag der Fraktionen von SPD und CDU für den weiteren Ausbau des ökologischen Landbaus ausgesprochen, um die bundesweite Spitzenposition Mecklenburg-Vorpommerns zu festigen. Für die SPD-Landtagsfraktion erklärte der agrarpolitische Sprecher, Thomas Krüger:

„Unser Land hat sich sowohl in ökologischer als auch in ökonomischer Sicht gut entwickelt. Das ist wichtig, um unseren selbstbewussten Anspruch als schönstes Bundesland gerecht zu werden. Dadurch können weitere Gäste ins Land gelockt werden, die hier Urlaub machen oder vielleicht sogar hier auch leben wollen.

Dieses Markenzeichen ist aber auch ein Anspruch an die Politik, diese Einzigartigkeit von Natur und Landschaft zu erhalten. So muss die Nutzung der Natur im Einklang mit dem Erhalt unserer Natur erfolgen. Dazu passt natürlich in der Bewirtschaftung auch der ökologische Landbau.

Unser Land steht heute im Bereich des ökologischen Landbaus mit einem Anteil von neun Prozent an der landwirtschaftlichen Nutzfläche bundesweit auf einem Spitzenplatz. Der Bundesschnitt liegt bei etwas mehr als sechs Prozent. Mitte 2015 existierten bei uns im Land mehr als 1.000 Betriebe der Land- und Ernährungswirtschaft, die nach ökologischen Grundsätzen wirtschafteten.

Das ist ein Riesenerfolg, auf dem sich die Koalition nicht ausruhen will. Wir wollen noch besser werden und marktgerecht wachsen. Das beinhaltet ausdrücklich keine Einführung von Öko-Zwangsquoten in Supermärkten oder Kantinen oder die ausschließliche Weiterverpachtung von Land gekoppelt an eine ökologische Produktion.

Marktgerecht wachsen heißt für SPD und CDU, dass Angebot und Nachfrage in der Waage sind. Mit dem Landesprogramm ‚Ökokompetenz Mecklenburg-Vorpommern 2020‘ wollen wir eine stärkere Vernetzung der heimischen Landwirtschaft mit der Ernährungswirtschaft, der Gastronomie und dem Umweltschutz. Hier gilt es bei den verschiedenen Akteuren anzusetzen und stärker für mehr Öko zu werben.“

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