Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
15. Juni 2015

Sucht- und Gewaltprävention in M-V weiter stärken

Julian Barlen: Kommunale Präventions-Netzwerke sind Schlüssel zum Erfolg

Am Rande der heute von der Landeskoordinierungsstelle für Suchtvorbeugung (LAKOST) und der Arbeitsgemeinschaft „Sucht“ der Hansestadt Rostock veranstalteten Landesfachkonferenz „Kommunale Alkohol- und Gewaltprävention in MV stärken“ sagte der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Julian Barlen:

„Sucht und übermäßiger Konsum von Rauschmitteln verursachen nicht nur schwere Krankheiten, sondern beschränken die persönliche Freiheit der Betroffenen. Häufig sind Sucht und Gewalt eng miteinander verbunden. Auch dürfen wir es nicht hinnehmen, wenn sich junge Menschen durch Trinken, Kiffen, Rauchen und Medikamentenkonsum selber ihrer guten Startchancen für ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben berauben.

Deshalb muss angefangen im Elternhaus, in den Kitas und Schulen, in den Betrieben oder auch in den Vereinen präventive Suchtarbeit geleistet werden. Damit in all diesen Lebensbereichen wirksam gegen Sucht vorgegangenen werden kann, müssen sich der Bund, das Land und die Kommunen weiterhin engagiert an der Umsetzung der Präventionsstrategie beteiligen. Hierfür bedarf es langfristiger kommunaler Netzwerke, die zielorientiert und vertrauensvoll zusammenarbeiten.

Für die SPD-Landtagsfraktion steht nach wie vor fest, dass auch das Land weiterhin seiner Verantwortung bei der Suchtvorbeugung gerecht werden muss. Wie bereits in den letzten Jahren werden wir auch im nächsten Doppelhaushalt Mittel zur Suchtvorbeugung bereitstellen. Mecklenburg-Vorpommern wird auch weiterhin zur guten Arbeit und zur weiteren Förderung der Prävention stehen.“

Themen: #Gesundheit
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