Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
20. März 2014

Weiterbildung ist zentral für die Ehrenamtsförderung

Julian Barlen: Nur mit integriertem Gesamtkonzept kann freiwilliges Engagement umfassend unterstützt werden

Am Rande der heutigen vom Landesseniorenring veranstalteten Fachtagung „Kultur, lebenslanges Lernen – auch für Ältere?" erklärt der SPD-Landtagsabgeordnete, Julian Barlen:

„Ich bin sehr dankbar, dass im Rahmen des „seniorTrainerin"-Programms bis heute über 460 Menschen weitergebildet wurden und das freiwillige Engagement bereichern. Menschen erhalten in diesem Programm die Möglichkeit, ihre lang erprobten Fähigkeiten, ihre Interessen und ihre Zeit sinnstiftend für die Gemeinschaft einzusetzen und sich dabei weiterzuentwickeln. Die vielen hundert Seniortrainerinnen und -trainer haben in M-V deutlich gezeigt, welch hohen gesellschaftlichen Stellenwert die lebenslange Möglichkeit zum Lernen und zur eigenen Weiterbildung hat. Der Landesseniorenring fordert daher zu Recht, dass sich die Weiterbildungsmöglichkeiten noch klarer in der Engagementstrategie des Landes wiederfinden müssen.

Unsere Gesellschaft wird in Zukunft auf noch mehr Menschen angewiesen sein, die freiwillig anpacken, qualifiziert sind und ihr Wissen weiter vermitteln können. Deshalb halten wir es für nicht zielführend, dass Weiterbildungen ab dem 65. Lebensjahr aufgrund von EU-Vorgaben oftmals nicht gefördert werden können.

Auch kann nur seriös über die Perspektiven des ‚Lebenslangen Lernens' und die generelle ‚Förderung des Freiwilligen Engagements' gesprochen werden, wenn sich alle wichtigen Faktoren in einem integrierten Gesamtkonzept wiederfinden. Das umfasst Anerkennung der Leistung, Vernetzung, Beratung, Weiterbildung und Qualifizierung. Nur so kann freiwilliges Engagement wirksam gestärkt werden."

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