Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
16. Mai 2013

Wertgutachten für Waldtausch wurde nach bundesweit anerkanntem Verfahren erstellt

Thomas Krüger: Tausch erfolgt wertgleich und sichert Arbeitsplätze

Zur heutigen Beratung im Agrarausschuss über den Waldtausch der Landesforstanstalt M-V erklärt der agrarpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Thomas Krüger:

„Im Ergebnis der Beratungen und der umfangreichen öffentlichen Anhörung sind die Koalitionsfraktionen zu der Überzeugung gelangt, dass der Tausch wertgleich erfolgen soll und zur Sicherung von Arbeitsplätzen im Bereich der Landesforstanstalt Mecklenburg-Vorpommern führt. Das dem Tausch zugrunde liegende Wertgutachten basiert auf einem bundesweit anerkannten Verfahren. Dieses Verfahren wurde nur von einem der insgesamt acht angehörten Sachverständigen in Frage gestellt.

Die Waldbewertungsrichtlinie 2000 bewertet die Wertrelationen der Tauschflächen für langfristig damit wirtschaftende Forstbetriebe. Um einen möglichst objektiven Vergleich zu ermöglichen, wurden dabei keine sogenannten weichen Faktoren und Randbedingungen, die oftmals subjektiv sind, berücksichtigt. Die von den Fraktionen BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN und DIE LINKE geforderte Ermittlung des Waldrentierwertes ist für eine langfristige Bewertung der Wertrelationen ebenfalls nicht geeignet. So unterliegen z. B. Marktsituation und Preis stetigen Schwankungen und können langfristig nicht seriös abgeschätzt werden. Entscheidungen auf spekulativer Basis sind mit der SPD-Fraktion aber nicht zu machen.

Auch die Kritik des Landesrechnungshofes, wonach die Risiken der Klimaentwicklung nicht genügend betrachtet wurden, ist für uns nicht nachvollziehbar. Gerade die im Tauschobjekt bei Eichhof überwiegend vorkommende Kiefer gilt als sehr klimavage, das heißt, sie verträgt fasst jedes Klima. Ein Nachteil für das Land ist auch in dieser Hinsicht daher nicht zu erkennen.“

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