SPD Landtagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
Thomas Krüger: Harald Ringstorff hat die Kogge MV auch in schwierigen Zeiten sicher gesteuert und der SPD mit gesundem Pragmatismus neue strategische Optionen eröffnet
Zum morgigen ersten Todestag des ehemaligen sozialdemokratischen Ministerpräsidenten Dr. Harald Ringstorff erklärt der Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Thomas Krüger:

„Morgen jährt sich der Tod unseres ehemaligen Ministerpräsidenten Dr. Harald Ringstorff zum ersten Mal. Gerade jetzt, wo die SPD vor knapp acht Wochen so ein herausragendes Wahlergebnis erzielt hat, erinnern wir uns daran, wer die SPD und das Land Mecklenburg-Vorpommern ab 1998 zu neuer Stärke geführt hat.

Aber nicht erst mit seiner zehnjährigen Regierungszeit von 1998 bis 2008 prägte Harald Ringstorff die erfolgreiche Entwicklung unseres Bundeslandes, sondern auch als Gründungsmitglied der SPD in Rostock, mehr als 13 Jahre lang als Vorsitzender der Landes-SPD, als Wirtschaftsminister und insgesamt sechs Jahre als SPD-Fraktionsvorsitzender im Landtag MV.

Mit seiner norddeutschen Beharrlichkeit und Bodenständigkeit hat der Urmecklenburger Ringstorff die "Kogge MV" selbst in schwierigen Zeiten stets sicher gesteuert. Und als mutiger Pragmatiker schaffte er es zudem, der SPD in Mecklenburg-Vorpommern neue strategische Optionen zu eröffnen – damals trotz massiven Gegenwindes aus Berlin.

Harald Ringstorff widmete sich nach seinem Rückzug als Ministerpräsident insbesondere dem Erhalt der plattdeutschen Sprache. Manche nannten ihn darum auch schmunzelnd den 'größten Mecklenburger nach Fritz Reuter'.

Harald Ringstorff bleibt für uns Sozialdemokraten ein Vorbild als Politiker und als Mensch. Dem gedenken wir heute in besonderer Weise.“
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