Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
07. November 2013

Freiwillige Feuerwehren profitieren von Haushaltsverhandlungen

Ralf Mucha (SPD)/ Wolf-Dieter Ringguth (CDU): Teilnahme an sportlichen Feuerwehrwettbewerben wird erleichtert

Auf Initiative der Regierungsfraktionen von SPD und CDU stehen für die Jahre 2014 und 2015 erstmals Landesmittel für die Teilnahme von Feuerwehrmannschaften aus Mecklenburg-Vorpommern an sportlichen Wettbewerben zur Verfügung. Hierzu erklären der feuerwehrpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Ralf Mucha und der innenpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Wolf-Dieter Ringguth:

„Mit dem Landeszuschuss würdigen wir die wichtige Arbeit der Feuerwehren im Land. Konkret wollen die Regierungsfraktionen u.a. Mittel für die Reise- und Transportkosten bei der Teilnahme an sportlichen Wettkämpfen im In- und Ausland zur Verfügung stellen. Davon profitieren sowohl Männer- und Frauen-Feuerwehrmannschaften etwa bei der Feuerwehrolympiade als auch Jugendfeuerwehren bei nationalen und internationalen Wettkämpfen.

Die Reisekosten sind oftmals eine große finanzielle Belastung für die Feuerwehren und die Kameradinnen und Kameraden. Dabei gehören die Teams aus unserem Land bei den Vergleichswettkämpfen im Feuerwehrsport oftmals zu den besten Brandbekämpfern. So holten z.B. die Kameradinnen aus dem Team Mecklenburg bei den diesjährigen internationalen Feuerwettbewerben des Weltfeuerwehrverbandes CTIF im französischen Mulhouse die Goldmedaille. Bei der Aufbringung der Reise- und Transportkosten können wir zukünftig etwas entlasten“, erläuterten Ralf Mucha und Wolf-Dieter Ringguth.

Bereits im Haushaltsentwurf hat die Landesregierung die finanziellen Voraussetzungen für die Einführung einer einheitlichen Feuerwehrsoftware geschaffen. Im Zuge der Beratungen zu den Eckpunkten des Brandschutzes war dieses Thema immer wieder von den Kameraden und Kameradinnen angesprochen und gewünscht worden.

„Wir freuen uns, dass den Feuerwehren damit ein effektives und vor allen Dingen arbeitserleichterndes Werkzeug zur Verfügung gestellt werden wird. Unser Dank gilt dem Innenminister, der sich praxisorientiert und unbürokratisch den Wünschen der Feuerwehren im Land angenommen hat“, machten Ralf Mucha und Wolf-Dieter Ringguth abschließend deutlich.

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