Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
31. Oktober 2020

Gemeinsam handeln und Verantwortung übernehmen und die Welle brechen

Die Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern hat gestern mit Vertreter*innen der Landkreise, Städte und Gemeinden, der Wirtschaft, Gewerkschaften, des Landtags und aus der Medizin Details des verabredeten Teil-Lockdowns beschlossen. Ab Montag sind strengere Einreiseregeln gültig und die meisten Freizeitbereiche geschlossen. Dazu erklärt Thomas Krüger, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag: 


„Das war gestern kein einfacher Gesprächsmarathon. Zum Schutz der Menschen und der Gesundheit werden harte Einschnitte in den Alltag gemacht. Da sind in den nächsten Tagen und Wochen Vernunft, Solidarität und Zusammenhalt geboten. Denn das Teuflische an diesem Virus ist, es verbreitet sich, auch wenn es uns egal ist. Darum geht es jetzt eben um jeden Einzelnen. Gemeinsam handeln und Verantwortung übernehmen heißt jetzt, den Trend wieder zu brechen. Über das Wie haben wir gestern lange und vernünftig mit den Vertreter*innen des MV-Gipfels und der Ministerpräsidentin gesprochen. Alle, wirklich alle sind sich der Härte und damit ihrer Verantwortung und dem weiteren Vorgehen in Mecklenburg-Vorpommern bewusst. Das war ein hartes Ringen miteinander. Aber es war konstruktiv und letztlich gut für die Menschen in diesem Land. Denn jede Infektion, die wir gemeinsam mit unserem Verhalten verhindern, schützt die Menschen, unsere Wirtschaft und das Gesundheitssystem vor Überlastung. Damit wird der November ein entbehrungsreicher Monat; aber schon der Dezember kann mit Weihnachten wieder das Fest der gemeinsamen Zeit und der Familie werden.

Ich freue mich, dass wir gestern zusammen mit der Ministerpräsidentin, den Landräten, Oberbürgermeistern und weiteren Vertreter*innen dieses Landes ein solidarisches und gemeinsames Vorgehen abgestimmt haben. Das gibt den Menschen in diesen schweren Zeiten Orientierung und Verlässlichkeit. Geregelt wurde gestern, dass es landesweite Maßnahmen gibt und dass da, wo es notwendig ist, lokal bei höheren Infektionszahlen nachgesteuert werden kann. Damit geben wir maßvoll vor und lassen Spielraum für weitere Einschränkungen, wenn es notwendig wird. Das jedoch entscheiden dann die Landräte und Oberbürgermeister für ihre Region selbst in Abstimmung mit den zuständigen Behörden und Ämtern.“

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