Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
30. Mai 2013

Jugend- und Schulsozialarbeit wird auch nach 2013 fortgesetzt

Ralf Mucha: Jugend- und Schulsozialarbeitern im Land gebührt Dank und Anerkennung für ihre Arbeit.

Zum Antrag der SPD-Landtagsfraktion „Jugend- und Schulsozialarbeit verstetigen“, der heute im Landtag beschlossen wurde, erklärt der kinder-, jugend- und familienpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Ralf Mucha:

„Jugend- und Schulsozialarbeit in Mecklenburg-Vorpommern ist ein wichtiger Baustein, Chancengerechtigkeit unabhängig vom Elternhaus umzusetzen. Die Regierungsfraktionen haben heute ein klares Zeichen dafür gesetzt, dass diese wichtige Arbeit auch nach 2013 fortgesetzt wird. Dies haben wir in unserem Koalitionsvertrag festgehalten, dies hat der Landtag heute noch einmal nachdrücklich bestätigt.

Den Jugend- und Schulsozialarbeitern im Land gebührt Dank und Anerkennung für ihre Arbeit. Dies muss sich auch in verlässlichen Arbeitsbedingungen widerspiegeln. Gemeinsam werden Land sowie Landkreise und kreisfreie Städte versuchen, die bestehenden Unsicherheiten, die es in der Vergangenheit über die Fortführung der Finanzierung gab, durch mehrjährige Förderbescheide zu beseitigen.

Da es noch keine Einigung über den Haushalt der Europäischen Union gibt, wissen wir noch nicht, wie hoch genau die Mittelzuweisungen aus dem Europäischen Sozialfonds ab 2014 ausfallen werden. Wir wissen aber bereits heute: Die Landesregierung wird Sorge dafür tragen, dass die Jugend- und Schulsozialarbeit in Mecklenburg-Vorpommern verlässlich fortgeführt werden kann. Jugend- und Schulsozialarbeiterinnen haben in unserem Land eine viel zu wichtige Funktion, als das wir auf sie verzichten könnten.

Seitens des Landes sollen die Mittelflüsse auch künftig so gestaltet werden, dass Planungssicherheit bei den Trägern bestehen kann. Auch die Landkreise und kreisfreien Städte haben ein großes Interesse daran, dass die Fachkräfte für Jugend- und Schulsozialarbeit erhalten bleiben. Denn gerade bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist Kontinuität und die damit u.a. verbundene Vermeidung von Beziehungsabbrüchen ein wichtiges Element.“

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