Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
10. März 2016

Land und Kommunen sind auf gutem Weg für erfolgreichen Integrationsfahrplan

Dagmar Kaselitz: Staatliche Institutionen und Zivilgesellschaft haben sich in schwierigen Zeiten bewährt

Der Landtag debattierte heute über die Integration der länger und dauerhaft in Mecklenburg-Vorpommern lebenden Flüchtlinge. Hierzu erklärte für die SPD-Landtagsfraktion die integrationspolitische Sprecherin, Dagmar Kaselitz:

„Unser staatlichen Institutionen und unsere Zivilgesellschaft haben in den vergangenen Monaten eine enorme Hilfsbereitschaft gezeigt. Tausende Freiwillige haben sehr viel Kraft und Energie bei der Unterbringung, Versorgung und Unterstützung der Geflüchteten verwendet. Ohne diesen unermüdlichen Einsatz hätten staatliche Stellen auf allen Ebenen die gewaltige Aufgabe nicht schultern können. Allen, die hier im Einsatz sind und waren, gilt unser Dank und unsere Anerkennung.

Der starken Staat mit seinem funktionierenden Verwaltungsapparat und unsere starke funktionierende Zivilgesellschaft sind nun auch beim nächsten Schritt, der Integration der länger und dauerhaft bei uns bleibenden Flüchtlinge, gefordert. Es ist ein großer Erfolg, dass seit einigen Monaten das Land gemeinsam mit der kommunalen Ebene den Integrationsprozess einheitlich ausgestaltet.

So wird das Arbeitsgremium „Integration“, in dem die kommunale Ebene besonders stark vertreten ist, bereits im April beim 4. Flüchtlingsgipfel des Landes, erste Ergebnisse für eine gelingende Integration vorlegen. Unter Berücksichtigung der Verantwortungsgemeinschaft zwischen Bund, Ländern und Kommunen wird hier konkret analysiert, beraten und verbindlich umgesetzt, wer, wann, was im Prozess leisten kann, welche Schnittstellen besonders sensibel sind, wo Beratungsangebote ineinander greifen müssen und wie finanziellen Lasten fair getragen werden können.

Sorgen wir also auch gemeinsam dafür, dass wir bei der Bewältigung der aktuellen Herausforderungen nicht auf einen Flickenteppich von Maßnahmen zurückgreifen müssen, sondern auf ein soliden, aufeinander abgestimmten Integrationsfahrplan.

Unsere Landesregierung ist dabei bereits auf einem guten Weg.“

Kontakt
  • Sprecherin für Migrations-, Integrations-, und Entwicklungspolitik
  • Innenausschuss, Sozialausschuss