Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
28. April 2021

Landes-CDU sollte internen Richtungsstreit schnell beenden

CDU-Landesvize Sascha Ott hat sich heute mal wieder mit einer neuen Kritik am Vorgehen der Landesregierung in der Pandemie geäußert. Dazu erklärt Thomas Krüger, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern: 

„Wir haben in Mecklenburg-Vorpommern einen guten Weg gefunden, um der Pandemie gemeinsam Herr zu werden. Dafür gibt es vor jeder neuen Entscheidung über Einschnitte oder Öffnungen ausführliche Debatten im Landtag, im MV-Gipfel und mit Gesundheitsexpert*innen. Es wird also ein breiter Konsens gesucht und bislang parteiübergreifend gefunden. Wir arbeiten hier konstruktiv in den Koalitionsfraktionen und mit den Linken im Landtag zusammen. Das sorgt für ein klares Vorgehen in der Pandemie und gibt den Menschen in Mecklenburg-Vorpommern mehr Sicherheit in diesen schwierigen Zeiten.

Leider gibt es aber gerade in den zurückliegenden Tagen und Wochen immer wieder einen Teil der Landes-CDU unter der Führung von CDU-Vizechef Sascha Ott, der medial und lauthals komplett andere Positionen vertritt. Übrigens immer erst im Nachgang nach allen Beratungen. So polterte er kürzlich gegen seine eigene Bundeskanzlerin Angela Merkel und nun ständig gegen die Landesregierung. Heute fordert Herr Ott mal wieder die vollständige Öffnung und das Ende des Lockdowns. Gestern war es eine Komplettabrechnung gegen die Maßnahmen. Diese verbalen Tiefschläge sind aber eben nur Tiefschläge und überhaupt nicht hilfreich. Zumal Herr Ott offensichtlich jeden Tag auf einer neuen Sau durchs Dorf reitet.

Darum müssen diese medialen Ausbrüche von Teilen der CDU endlich aufhören. Die Landes-CDU kann gern intern über alles und nichts streiten. Das, was die Menschen jedoch momentan von uns erwarten, sind gemeinsame Entscheidungen. Interne Grabenkämpfe der Landes-CDU, die öffentlich ausgetragen werden, bringen niemanden weiter.“
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