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07. September 2018

Verkauf kommunaler Wohnungen ist ein schlechtes Geschäft

Zur geplanten Beratung in der Stadtvertretung von Grimmen, einen Bürgerentscheid über den Verkauf der stadteigenen Wohnungsgenossenschaft GWG zu erwägen, erklärt der wohnungsbaupolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Rainer Albrecht:

 „Ich kann der Grimmener Stadtvertretung nur empfehlen, sowohl den Bürgerentscheid als auch den geplanten Verkauf der GWG nicht durchzuführen. Die Erfahrung mit der Privatisierung von kommunalen Wohnungsgenossenschaften hat gezeigt, dass die finanziellen Vorteile nur kurzfristig andauern. Das Geld ist anschließend schnell aufgebraucht. Langfristig gibt eine Kommune durch Wohnungsverkäufe jeglichen Spielraum bei der Entwicklung von bezahlbarem Wohnraum aus der Hand. Dresden, das lange als Vorzeigestadt bei der Privatisierung galt, ist das beste Beispiel dafür.

Am Ende zahlen die Bürgerinnen und Bürger durch teure Mieten die Zeche - und zwar dauerhaft. Auch die öffentliche Hand hat dauerhaft höhere Ausgaben, weil mehr Menschen Wohngeld benötigen. Der Verkauf der GWG wäre die schlechteste Option für alle Beteiligten. Unterstützungsangebote, zum Beispiel vom Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen, liegen auf dem Tisch. Im Interesse der Bürgerinnen und Bürger in Grimmen wäre es mehr als sinnvoll, nicht über einen Bürgerentscheid zu beraten sondern darüber, wie man die GWG in kommunaler Hand behalten kann und zum Wohle der Stadt wieder auf sichere Füße stellt.“
  • Vorsitzender des Energieausschusses
  • Sprecher für Bau und Landesentwicklung
  • Wirtschaftsausschuss, Energieausschuss
  • E-Mail
  • Telefon: 0385 525 2330
  • Telefax: 0385 525 2338
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