Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
21. August 2020

Ich werde selbstverständlich als Zeuge aussagen und Ausschussarbeit ruhen lassen

Der SPD-Abgeordnete Ralf Mucha soll als Zeuge vor den NSU-Untersuchungsausschuss geladen werden, dazu seine persönliche Erklärung: 

„Eine möglichst lückenlose Aufklärung der rechtsterroristischen Aktivitäten des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) in Mecklenburg-Vorpommern hat für mich und meine Fraktion absolute Priorität. Dabei wollen wir sensibel und mit Bedacht vorgehen, jedoch ohne Ansehen von Person und Amt. Deshalb ist es richtig, dass ich als Zeuge vor den Untersuchungsausschuss geladen werde. Über eine Struktur-Anpassungs-Maßnahme (SAM) war ich im Zeitraum von 1998 bis 1999 als Mitarbeiter im Jugendclub MAX in Rostock-Groß Klein beschäftigt. Während dieser Zeit hat sich die Stadt Rostock aus der Arbeit mit rechtsorientierten Jugendlichen zurückgezogen und nur noch ein Angebot der offenen Kinder- und Jugendarbeit vorgehalten. Im NSU-Untersuchungsausschuss ist Jugendclub MAX nun Untersuchungsgegenstand. Deshalb stehe ich selbstverständlich als Zeuge zur Verfügung und werde aktiv an der Aufklärung dieses Sachverhaltes mitarbeiten. Bis auf weiteres werde ich meine Ausschussarbeit natürlich ruhen lassen.“
Kontakt
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