Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
17. November 2020

Respekt für seinen persönlichen Rücktritt

Lorenz Caffier war bis heute 14 Jahre lang Innenminister in Mecklenburg-Vorpommern. Jetzt hat er seinen Rücktritt verkündet. Ihm ist ein Kauf einer Waffe bei einem Händler mit mutmaßlichem rechtem Hintergrund zum Verhängnis geworden. Dazu erklärt Thomas Krüger, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern:

„Wir nehmen Lorenz Caffiers Rücktritt mit Respekt zur Kenntnis.14 Jahre Minister, das ist eine sehr lange Zeit. Für die kooperative Zusammenarbeit möchte ich ihm auch meinen persönlichen Dank aussprechen. Achtung habe ich insbesondere vor Lorenz Caffier, weil er der erste und lange Zeit der einzige Innenminister aus den CDU-Reihen war, der sich für das Verbot der NPD vor dem Bundesverfassungsgericht eingesetzt hat. Sein Rücktritt ist heute die logische und richtige Konsequenz aus den aufgeworfenen Widersprüchen und ungeklärten Fragen der zurückliegenden Tage. Die öffentliche Diskussionen und Widersprüche um seine Person rechtfertigen diesen konsequenten Schritt. Die Integrität Lorenz Caffiers war als Innenminister nachhaltig in Frage gestellt. Dass er jetzt den Rückzug von sich aus angetreten hat, zeugt von politischer Größe.“
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