Lantagsfraktion Mecklenburg Vorpommern
02. Oktober 2020

Wir haben in 30 Jahren viel erreicht in Mecklenburg-Vorpommern

Morgen ist Deutschland 30 Jahre wiedervereinigt und Mecklenburg-Vorpommern wird 30 Jahre alt. Dazu erklärt Thomas Krüger, Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag: 
 
"Wir können stolz sagen: Mecklenburg-Vorpommern ist ein starkes Land mit klarem Kurs. Wir haben ein selbstbewusstes Bundesland. Die Menschen in unserem Land haben in den zurückliegenden 30 Jahren bewiesen, dass sie aus Freiheit, Aufbruch und Umwälzung sehr viel machen können – und zwar ein starkes Land zum Leben, Arbeiten, zum Wohlfühlen, Ankommen und Urlaubmachen. Ich danke den Menschen in diesem Land für diese Aufholjagd in diesen drei Jahrzehnten und dass Mecklenburg-Vorpommern jetzt so gut dasteht. Im Kontext der Länder sind wir an vielen Stellen besser geworden und haben aufgeholt. Mecklenburg-Vorpommern wird zum Aufsteigerland.
Dennoch gibt es auch noch Schatten. Darum verstehe ich die Menschen, die es ungerecht finden, dass wird noch immer niedrigere Löhne haben, dass wir noch immer weniger Rente bekommen, dass einfach noch immer nicht alle Ungleichheiten abgebaut worden sind. Obwohl sich viel getan hat, sich die Löhne in Mecklenburg-Vorpommern quasi verdreifacht haben. Doch das reicht uns auch 30 Jahre im vereinigten Deutschland nicht als Sozialdemokraten. Wir wollen überall gleichwertige Lebensverhältnisse. Darum werden wir weiterhin alles dafür tun, dass wir eine starke Wirtschaft, gute Arbeitsplätze, sozialen Zusammenhalt und ökologischen Schutz voranbringen. Wir wollen ein soziales Land, das auf klarem Kurs bleibt, in dem sich Familien und Ältere, Arbeitnehmer und Urlauber gleichermaßen gut entwickeln und wohlfühlen können. Wir kämpfen weiterhin gegen Niedriglöhne, für gute Bildung und mehr schnelles Internet. Für ein starkes Land mit klarem Kurs standen wir 30 Jahre und stehen wir weiterhin. Für uns ist nun allerdings auch immens wichtig, dass wir gemeinsam denjenigen energisch entgegentreten, die unsere demokratische Revolution von 1989 heute in eine nationalistische Erhebung umzudeuten versuchen."
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